eurofeng-harmonie

Im Zentrum und Mittelpunkt der Stadt
steht jedes Jahr ein sehr großer Tannenbaum
zum Weihnachtsfest,reich geschmückt und
schön heraus geputzt.

Weihachtsbaum21Auch dieses Jahr – 2021 – war das so.
Das lassen sich die Stadtväter jedes Jahr etwas kosten.

Doch leider steht er dort sehr vereinsamt,
nur so eine kleine Bude, die nicht
zum Ausstellen und Verkauf gedacht ist,
schmiegt sich an seine Seite.

 

 

Weihnachtsbaum 21Auch ringsherum, wo sonst um diese Zeit
immer viele Weihnachtsbuden

ihre Produkte zum Kauf anbieten und
die Familien unterwegs sind, um sich
alles anzuschauen und vielleicht etwas zu kaufen,
ist der Platz leer.

 

 

 

Rathausplatz21Gegenüber begrenzt ein reich geschmücktes und
heraus geputztes Haus den Platz.
Das haben sich die Stadtväter nicht nehmen lassen,
doch die Verkaufsbuden wurden
erst aufgebaut und dann wieder abgebaut.
Schließlich sind sie Alle brave Bürger.
Nur die Selbstständigkeit, das selbstständige Denken
und Handeln sucht man dabei vergeblich.

 

Die Menschen in der Stadt haben dadurch sehr viel Zeit  gewonnen
und konnten über verschiedene Ereignisse nachdenken.
Auch der Kaufrausch wurde dadurch doch sehr gebremst.

Da ich mich an den Jahreskreislauf meiner Vorfahren orientiere,
sind diese Einschränkungen für mich irrerelvant.

Das ursprüngliche Fest in dieser Jahreszeit ist die Reflektion; die Einkehr in sich selbst
und die Gewißheit auf die Wiederkehr des Lichtes, der warmen Sonne.

Von „Geschenken“ und „Kaufen“ ist nichts überliefert und so wird der Mensch durch
die Ereignisse auf sich selbst zurück geworfen. Im Kreise der eigenen Familie
und Freunde sich auf diese Einkehr einzustellen, zusammen das traditionelle
Backen und Vorbereiten ist aber noch geblieben.

Und da Einkaufen doch sehr eingeschränkt war, wurde entdeckt, wie lecker
doch selbstgebackener Kuchen und Kekse schmecken. Auch die Kinder
haben Freude am Selbstmachen und Erfolgserlebnissen.

Und vielleicht werden ja auch alte Geschichten erzählt, aus der Familie
oder aus der weiteren Umgebung. Doch welche Geschichten werden
erzählt? Sind es die Geschichten unserer Vergangenheit?
Oder sind es Geschichten, die uns garnicht betreffen?

Geschichten die uns seit Generationen, seit Jahrhunderten erzählt werden
und die eigene Geschichte überdecken? Darüber lohnt es sich einmal
nachzudenken – was ist Tradition?

Nördlich von uns, da werden diese ursprünglichen Traditionen noch
öffentlich begangen.. Die Mädchen mit ihrem Julkranz, sind die
nicht genauso leuchtend und glänzend, wie hier der Platz?
Diese schönen jungen Menschen werden eingehüllt von ihrer eigenen
Schwingung, von ihrer eigenen Geschichte. Und so machen es alle
Völkergemeinschaften dieser Welt.

In dieser alten Tradition, da wird noch zusammen gesungen und
gefeiert. Es werden Geschichten erzählt aus der eigenen Tradition.

Es wird gesagt, alles ist Schwingung und auch der Mensch als solches,
ist Schwingung. Und Schwingungen kann mit nicht vernichten, man kann
sie nur umwandeln. Und so sind diese alten Geschichten, unsere Geschichten,
noch vorhanden. Und sie warten darauf, wieder erzählt zu werden.

Solistikfeier

 

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